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Sterbefallvorsorge – eine gute Vorbereitung lässt mehr Raum für Trauer

Sterbefallvorsorge – eine gute Vorbereitung lässt mehr Raum für Trauer

Ein heikles Thema: für den eigenen Sterbefall vorsorgen? Auf Anhieb klingt das zunächst einmal sehr ungewöhnlich, abstrakt und auch befremdlich. Geschäftsführer Felix Neuner vom Bestattungsinstitut Friede in Bamberg erklärt, warum Vorsorge aber vor allem auch etwas mit Selbstbestimmung zu tun hat.

 

Sich schon zu Lebzeiten um die eigene Beerdigung kümmern? Was im ersten Moment sehr bizarr wirkt, hat aber trotzdem auch positive Aspekte.

Foto: Bestattungsinstitut Friede

 

„In erster Linie möchten wir das Thema enttabuisieren“ so Neuner vom Bestattungs-Institut Friede in Bamberg. Das Unternehmen, gelegen im Paradiesweg zwischen den Stadtteilen Bug und Wildensorg, wird derzeit von ihm in dritter Generation geführt. Vor mehr als 100 Jahren wurde das Institut gegründet. Somit kann Herr Neuner auf eine umfangreiche Erfahrung und Tradition im Bestattungswesen zurückgreifen.

 

Was ist eine „Bestattungsvorsorgeregelung“?

Bei der Trauerfall-Vorsorge geht es um die selbstbestimmte Planung und Absicherung der eigenen Bestattung. In Zusammenarbeit mit einem Bestattungsinstitut werden im Rahmen einer sogenannten „Bestattungsvorsorgeregelung“ viele Fragen rund um das eigene Ableben noch zu Lebzeiten eigenständig geklärt. Neben bürokratischen Aspekten, wie beispielsweise der Finanzierung der Bestattung, enthält eine solche Regelung auch immer die wichtigsten Vorgaben zur Gestaltung der Feierlichkeiten.

 

Warum sollte man für den eigenen Sterbefall vorsorgen?

„Ein ganz wichtiger Punkt bei der Bestattungsvorsorge ist die Last, die man damit von den Schultern der Angehörigen nimmt“ erklärt Neuner. Bei einem Sterbefall stehen die Hinterbliebenen unausweichlich unter großem emotionalem Stress. In der Zeit der Trauer entlastet es sie somit ungemein, wenn sie sich nicht zusätzlich noch mit den organisatorischen und finanziellen Details der Beerdigung auseinander setzen müssen.

„Mit einer Vorsorgevereinbarung wird aber auch sichergestellt, dass alle Wünsche und Vorstellungen der eigenen Bestattung auch umgesetzt werden“, so Neuner weiter.

Es geht um eine individuelle Bestattung, die den eigenen Wünschen entspricht.

Es geht um einen letzten würdevollen Abschied, der  zur eigenen Person passt.

Es geht dabei also vor allem um Selbstbestimmung, die sogar nach dem Tod noch Bestand hat.

 

Was wird bei einer Sterbevorsorge berücksichtigt?

Eine Bestattungsvorsorgeregelung berücksichtigt sowohl die finanzielle Absicherung der eigenen Beerdigung als auch die organisatorischen Fragen.

Das Bestattungsinstitut Friede kann sie hierbei umfangreich beraten: vom Abschluss einer Vorsorgeversicherung bis hin zur Einrichtung eines Treuhandkontos kann zusammen mit den Bestattern dafür gesorgt werden, dass der finanzielle Rahmen schon zu Lebzeiten abgesichert ist.

Bei der Gestaltung der Feierlichkeiten können ebenfalls verschiedenste Themen vorab bestimmt werden:

  • Bestattungsart, Grabstelle, Grabdenkmal und spätere Grabpflege
  • Gestaltung der Messe oder Grabrede: Dekoration, Musik, Ort
  • Benachrichtigung von Freunden, Bekannten und sonstigen Stellen

 

Welche Unterlagen brauche ich für eine Vorsorge?

Für eine umfangreiche Vorsorge werden einige Unterlagen benötigt. Es ist somit empfehlenswert, schon frühzeitig an die Organisation dieser zu denken: Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und auch diverse Versicherungspolicen und Rentenunterlagen sind unbedingt notwendig für eine umfassende Sterbevorsorge. Das Bestattungsinstitut Friede hat eine Liste aller benötigten Unterlagen zusammengestellt. Darüber hinaus sollten vorab einige Verfügungen ausgestellt werden. Verfügungs-Formulare und weitere Informationen finden sich ebenfalls im Ratgeber-Bereich der Website des Bestatters.

 

Bestattungsinstitut Friede hilft bei Bestattungen und Vorsorge jederzeit weiter

„Den Lebenden dienen, den Toten ehren“ so das Leitmotiv des Bestatterverbandes und damit auch des Bestattungsinstituts Friede. Ein respektvoller Umgang mit den Hinterbliebenen sowie eine pietätvolle Behandlung der Verstorbenen hat somit für das zertifizierte und familiär geführte Unternehmen oberste Priorität. Egal ob im akuten Sterbefall oder bei der Vorsorge: in jedem Fall bietet das Bestattungsinstitut vertrauenswürdige und kompetente Hilfe.

Felix Neuner ist mittlerweile seit über 10 Jahren im elterlichen Betrieb tätig und hat zuvor eine 3-jährige Ausbildung im Kollegenbetrieb in Erlangen absolviert.

Foto: Bestattungsinstitut Friede

Trauerhilfe Live-Chat

Kai Sender
Sozialarbeiter
Bremen